Sie befinden sich hier
lehrbuch-psychologie.de > Medienpsychologie > Lerncenter > Modelle und Evaluation der Werbewirkung
lehrbuch-psychologie.de > Medienpsychologie > Lerncenter > Modelle und Evaluation der Werbewirkung
10. Modelle und Evaluation der Werbewirkung
Werbewirkungsmodelle - Evaluation der Werbewirkung
Glossar
- AIDA-Modell
- Das AIDA-Modell ist eines der bekanntesten Werbewirkungsmodelle und wurde bereits Ende des 19.Jahrhunderts beschrieben. Es werden vier Stufen der Werbewirkung unterschieden: Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Drang) und Action (Aktion). Danach kann Werbung zunächst Aufmerksamkeit wecken, dann Interesse erzeugen, im Anschluss Motive („Drang“) ansprechen und schließlich zur Aktion (zum Kauf) bewegen. Dieses bis heute populäre Modell ist als Beschreibung des Ablaufs der Werbewirkung zu verstehen.
- Commitment
- In der Marktforschung bezeichnet Commitment die Bindung eines Konsumenten gegenüber einem Produkt.
- Dritte-Person-Effekt
- Der Dritte-Person-Effekt in der Werbung beschreibt das robuste Phänomen, daß Personen die Wirkung von Werbung auf andere Menschen als stärker einschätzen als auf sich selbst.
- Involvement
- Ein individueller, interner Zustand der Erregung oder Aktiviertheit, der unterschiedlich intensiv sein kann, unterschiedlich lange andauern kann und im Allgemeinen auch auf bestimmte Objekte oder Ereignisse gerichtet ist.
- Konation
- Bezeichnung für zielorientiertes Denken und Handeln, d.h. eine Absicht bzw. Intention, aus eigenem Antrieb heraus eine Handlung vorzunehmen.
- Marktforschung
- Die systematische Sammlung, Analyse und Interpretation von Informationen, die sich im weitesten Sinne auf die Einstellungen und das Verhalten von Konsumenten beziehen, um so die Wahrscheinlichkeit eines zielgerichteten und effektiven Agierens am Markt zu erhöhen.
- Periphere Route zur Persuasion
- Umfasst diejenigen Persuasionsprozesse, die nicht auf aufwändigem themenrelevanten Denken beruhen (z.B. klassische Konditionierung, heuristische Informationsverarbeitung).
- Personifizierung
- Die Personifizierung ist ein beliebtes Verfahren in der Marktforschung, um auf indirektem Weg die Einstellungen und Werte der Verbraucher gegenüber einer Marken zu erheben. Bei dieser Technik stehen die Eigenschaften der Marke bzw. des Produkts im Vordergrund. Die Instruktion kann z.B. lauten : „Wenn Kodak als Person auf die Welt käme, wie würde er oder sie dann aussehen? Welche Eigenschaften hätte er oder sie?“.
- Werbewirkung
- Beziehung zwischen Werbeinstrument und Verhalten der Umworbenen. Im engeren Sinne betrifft dies Konsumentenvariablen wie Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Verständnis, Erinnerung oder Einstellung, im weiteren Sinne den ökonomischen Werbeerfolg.