Sie befinden sich hier
lehrbuch-psychologie.de  > Medienpsychologie  > Lerncenter > Medienwahlverhalten

4. Medienwahlverhalten

Medienausstattung und -verbreitung - Uses and Gratifications - Erregungstheorien - Medienwahl und Persönlichkeit - Medienwahl und interpersonale Kommunikation

Glossar

Diskriminierung
Negative Beurteilung und negatives Verhalten gegenüber stereotypisierten Mitmenschen.
Mood-Management-Theorie
Die Mood-Management-Theorie geht davon aus, dass die Wahl von medialen Unterhaltungsangeboten von Stimmungen und Emotionen der auswählenden Person bestimmt wird. Ziel der Medienwahl ist immer eine Verbesserung des aktuellen Stimmungszustandes.
Rationale Medienwahl
Geht davon aus, dass bei der Auswahl eines Mediums die betroffene Person eine Kosten-Nutzen-Analyse durchführt und sich für den entsprechenden Anlass aus verschiedenen zur Verfügung stehenden Medien (z. B. SMS, E-Mail, Brief, Telefon) das „optimale“ Medium auswählt.
Selbsterfüllende Prophezeihung
Der Begriff bezeichnet die Auswirkung von Einstellungen, Zuschreibungen und Vorurteilen auf das Verhalten. Die Vorhersage einer bestimmten Eigenschaft bewirkt ein der Vorhersage entsprechendes Verhalten bei der betroffenen Person.
Social-Influence-Modell
Das Social-Influence-Modell (auch bekannt unter dem Namen „normative Medienwahl“) geht davon aus, dass bei der Medienwahl die sozial konstruierte und von gesellschaftlichen Erfahrungen und Erwartungen geprägte Medienbewertung von besonderer Bedeutung ist. Medienwahl wird hierbei einerseits von Erfahrungen mit dem jeweiligen Medium bestimmt und andererseits hat die Nützlichkeitsbewertung des Mediums durch das soziale Umfeld einen Einfluss auf die Medienwahl.
Stereotype Threat
Bedrohung durch ein Stereotyp. Beschreibt die Angst, dass das eigene Verhalten ein bestehendes Stereotyp bezüglich einer Gruppe, mit der man sich identifiziert, bekräftigt. Diese Angst kann zu einer Beeinträchtigung des Verhaltens führen.
Stimmungsmanagement
Zur Verhaltenstendenz gewordene Regulation von emotionalen Zuständen mit Hilfe von medialen Angeboten (i.d.R. Fernsehsendungen). Dabei werden positive Stimmungen maximiert und negative Stimmungen minimiert.
Uses-and-Gratifications-Ansatz
Der Uses-and-Gratifications-Ansatz geht davon aus, dass es sich bei der Medienwahl um einen aktiven und bewussten Prozess handelt. Das Ziel der Medienwahl ist dabei immer funktional und dient der Erreichung gewünschter Wirkungen.
Vorurteil
Vorurteile sind emotionale Bewertungen, die sich in Gefühlen, Emotionen und Stimmungen im Hinblick auf eine Gruppe bzw. ein Mitglied der Gruppe manifestieren.

Material

In Kürze
Zusammenfassung des Kapitels
Glossar
Die wichtigsten Fachbegriffe schlüssig erklärt
Memocards
Lernen Sie mit unseren Memocards die wichtigsten Begriffe der Medienpsychologie
Memocards Deutsch/Englisch
Man spricht Englisch - zumindest in der Wissenschaft: Hier können Sie die Übersetzungen der wichtigsten Fachbegriffe lernen.
Verständnisfragen
Haben Sie den Stoff schon drauf? Hier können Sie Ihr Wissen überprüfen.
Links
Was es sonst noch so gibt in der schönen neuen World Wide Welt der Medienpsychologie.