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8. Medienvermittelte Kommunikation
Definitionen - Kommunikationsmodelle - Kommunikation und soziale Beziehungen im Internet
Glossar
- computervermittelte Kommunikation
- Oberbegriff für unterschiedliche Anwendungsformen der elektronischen Übermittlung, Speicherung und des Abrufs von elektronischen Nachrichten durch Menschen über miteinander vernetzte Computer.
- Decodierung
- Allgemeine Bezeichnung für die Verschlüsselung bzw. Umwandlung eines Signals in eine Botschaft nach einem zuvor festgelegten Regelsystem (z.B. das Verstehen der Botschaft durch den Empfänger).
- Encodierung
- Allgemeine Bezeichnung für die Entschlüsselung bzw. Umwandlung einer Botschaft in ein Signal nach einem zuvor festgelegten Regelsystem (z. B. die Umwandlung einer Bedeutung in einen sprachlichen Ausdruck durch einen Kommunikator).
- Kohärenz
- Im Kontext der Kommunikation bedeutet Kohärenz, auf die Äußerungen des anderen Bezug nehmen. Kooperation in der Kommunikation wird erst möglich, wenn beide Akteure ihr kommunikatives Handeln aufeinander abstimmen und dabei auch ein Minimum an Kohärenz entwickeln. Um sich auf die Äußerungen des anderen Bezug nehmen zu können, müssen sie zumindest partiell von ihren eigenen Kommunikationsplänen abweichen.
- Kommunikation
- Zielgerichteter, wechselseitig aufeinander bezogener medienvermittelter Prozess der Bedeutungsübermittlung.
- Rezipient
- Empfänger einer Botschaft bzw. Mediennutzer.
- Semantik
- Die Beziehung zwischen den Zeichen und den Gegenständen (Personen, Dinge, Ereignisse), auf die diese Zeichen verweisen.
- Semiotik
- Lehre von den sprachlichen Zeichen. Es werden verschiedene Dimensionen von Zeichen unterschieden: die semantische Dimension von Zeichen, d.h. die Beziehung zwischen den Zeichen und den Gegenständen (Personen, Dinge, Ereignisse), auf die diese Zeichen verweisen. Die syntaktische Dimension, d.h. die Beziehung der Zeichen untereinander, also die grammatischen Regeln, nach denen Zeichen sinnvoll miteinander verknüpft werden können. Die pragmatische Dimension umfasst die Beziehung zwischen den Zeichen und ihren Benutzern, d.h. Sender und Empfänger.