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13. Medien-vermittelte Stereotype und Vorurteile
Sozialpsychologische Grundlagen - Stereotype und Vorurteile in den Medien - Wirkung von medienvermittelten Stereotypen und Vorurteilen
Glossar
- Fiktionale Medienprodukte
Fiktionale Medienprodukte (z.B. Spielfilme, Romane, Computerspiele) beinhalten erfundene Personen, Dinge und Ereignisse gemischt mit realweltlichen Personen, Dingen und Ereignissen. Für nicht-fiktionale Medienprodukte (Zeitungsberichte, TV-Reportagen) gilt ein konventionaler Anspruch auf Wirklichkeitsentsprechung. Zwischen typisch fiktionalen und typisch nicht-fiktionalen Formaten gibt es Mischprodukte, die nicht eindeutig zuzuordnen sind (z.B. Fake-Dokumentationen oder Schlüsselromane).
- Stereotype
- Unter Stereotypen versteht man sozial geteilte Überzeugungen (shared beliefs) über Personenmerkmale (traits) und/oder Verhaltensweisen (acts) einer Gruppe.
- Verfügbarkeit
- Beim Konzept der kognitiven Verfügbarkeit geht es darum, ob Informationen Gedächtnis repräsentiert sind oder nicht (z.B. haben einige Personen die Verbindung zwischen ‚Kinofilm’ und ‚24 Bildern pro Sekunde’ verfügbar, andere nicht). Im medienpsychologischen Kontext taucht zuweilen eine zweite Bedeutung von Verfügbarkeit auf, bei der die Verfügbarkeit und Verbreitung von Medienangeboten angesprochen ist (z.B. Verfügbarkeit des Breitband-Internets im ländlichen Osthessen).
- Zugänglichkeit
- Unter Zugänglichkeit versteht man die Leichtigkeit mit der kognitiv repräsentierte Wissensinhalte abgerufen werden können. Die Zugänglichkeit ist abhängig von Faktoren wie der Häufigkeit (frequency), des zeitlichen Abstands (recency) und der Lebhaftigkeit (vividness) der zuvor erfolgten Informationsverarbeitung.