Sie befinden sich hier
lehrbuch-psychologie.de  > Medienpsychologie  > Glossar

Glossar für Medienpsychologie

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Fiktionale Medienprodukte

Fiktionale Medienprodukte (z.B. Spielfilme, Romane, Computerspiele) beinhalten erfundene Personen, Dinge und Ereignisse gemischt mit realweltlichen Personen, Dingen und Ereignissen. Für nicht-fiktionale Medienprodukte (Zeitungsberichte, TV-Reportagen) gilt ein konventionaler Anspruch auf Wirklichkeitsentsprechung. Zwischen typisch fiktionalen und typisch nicht-fiktionalen Formaten gibt es Mischprodukte, die nicht eindeutig zuzuordnen sind (z.B. Fake-Dokumentationen oder Schlüsselromane).

Finanzkommunikation
Kommunikation in und mit Finanz- und Kapitalmärkten, wozu auch die entsprechenden Aufsichtsbehörden zu zählen sind. Akteure, die in diesen Märkten oder an sie angelagert agieren, sind etwa Banken, Fondsmanager und andere institutionelle Anleger sowie Analysten (z.B. Rating-Agenturen). Bei Investor Relations/Finanzkommunikation handelt es sich um Kommunikationsarbeit, die in hohem Maße durch gesetzliche Regulierung gekennzeichnet ist (Transparenzgesetzgebung). Auf der Grenze zwischen Presse- und Medienarbeit und Investor Relations steht die Kommunikation mit der Wirtschafts- und Finanzpresse.
Fokusgruppen
Fokusgruppen sind strukturierte und moderierte Gruppendiskussionen, an denen jeweils sechs bis zwölf möglichst unterschiedliche Personen aus der Zielgruppe teilnehmen. Das Hauptziel von Fokusgruppen ist die Erfassung von Einstellungen, Meinungen und neuen Ideen zu einem bestimmten Thema (Focus).
Frame-Ansatz
Medien berichten immer aus einer bestimmten Perspektive über Ereignisse, indem gewisse Aspekte des Themas hervorgehoben und andere vernachlässig werden. Wirkungsorientiert wird postuliert, dass das Medienpublikum die Medien-Frames übernimmt und diese zur Interpretation der Realität benutzt.
funktional
Als funktional wird die Gesamtwirkung von Medien bezeichnet, wenn diese positiv und erwünscht ist.

Psychologie im Film

Chatten, telefonieren, surfen - Medien in Film, Serie und Buch: die richtige Rubrik für Filmfreaks, Seriensüchtige und Leseratten

Truman Show - Truman Burbank, gespielt von Jim Carrey, ist ohne es zu wissen der Hauptdarsteller einer Fernsehserie

E-Mail für dich - Hier tritt das Medium wohl etwas in den Hintergrund, etwas fürs Herz...

Pleasantville - Zwei Teenager geraten in eine Schwarz-Weiß-Fernsehserie und bringen Farbe in die 50er Jahre in der Kleinstadt Pleasantville

E-Mail an alle - der ultimative E-Mail-Roman von Matt Beaumont. Amüsieren Sie sich über die Kampagnen und Intrigen bei Miller-Shanks, der Londoner Werbeagentur

Gefährliche Liebschaften - Bevor es den E-Mail-Roman gab, war der Briefroman: Und die Liaisons dangereuses sind ein Klassiker, von Chorderlos de Laclos, sehr empfehlenswert - und auch genial verfilmt

Running Man - Im Jahr 2017 rennen verurteilte Kriminelle in einer Fernsehshow um ihr Leben spielen, der Gouverneur von Kalifornien (Arnold Schwarzenegger) rennt mit

Nicht auflegen! In der Hauptrolle: eine New Yorker Telefonzelle!

Ed TV Fast wie die Trumanshow, aber Ed Pekurny weiß, worauf er sich einlässt: Bei allem, was er tut, ist ein Kamerateam dabei