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Glossar für Medienpsychologie

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E-Assessment
Inter- und/oder intranetgestützte Verfahren der Personaldiagnostik
E-Lancer
Selbständig Erwerbstätige, die mit Partnern oder Auftraggebern vorwiegend über elektronische Netze kooperieren (Malone & Laubacher, 1998). Beispiele hierfür sind v.a. hochspezialisierte Beratungs- und Dienstleistungstätigkeiten (Design, Marketing, etc.).
E-Learning
Jegliches Lernen und darauf bezogenes Lehren sowohl in Aus-, Weiter- und Selbstbildung („Lebenslanges Lernen“), das digitale und/oder Komponenten von Informations- und Kommunikationstechnologien für das Gestalten, Organisieren und Durchführen der Prozessabläufe einsetzt.
E-Rekrutierung
Ansprache und Kontaktierung potenzieller MitarbeiterInnen mit Hilfe inter- und/oder intranetgestützter Medien und Verfahren innerhalb und/oder außerhalb einer Organisation. Ein Ziel besteht dabei im Aufbau eines längerfristigen Images der Organisation auf den Arbeitsmarkt („employer branding“).
EHRM
Unterstützung der Personalarbeit in Organisationen durch den geplanten Einsatz inter- und/oder intranetgestützter Medien und Verfahren.
Einstellung
Gesamtbewertung eines Einstellungsgegenstands
Elaboration
Bezieht sich auf das Ausmaß, in dem eine Person über die themenrelevanten Argumente, die in einer Botschaft enthalten sind, nachdenkt.
Emotionen
Aktuelle psychische Zustände, die zeitlich begrenzt sind (vgl. dagegen Stimmungen) und einen konkreten (realen oder vorgestellten) Auslöser haben. Man kann Emotionen hinsichtlich ihrer Qualität unterscheiden (z.B. Freude, Wut, Angst, …) und sie auf drei Ebenen messen und/oder beobachten: der Erlebens-, der physiologischen und der Verhaltensebene.
Emotionsinduktion
Erzeugen von Emotionen im experimentellen Kontext. Dazu können verbale (z.B. Lesen eines lustigen Textes) oder nonverbale Methoden eingesetzt werden, z.B. entsprechende Musikstücke, Bilder, Photos und vor allem Filme (Slapstick, Erotika, Kriegsszenen, Beschneidungsrituale etc.).
Empathie
Bezeichnet die Fähigkeit, an den Emotionen bzw. Intention einer anderen Person teilzuhaben, ohne diese notwendig auch zu teilen. Indem man die Perspektive einer anderen Person einnehmen kann, wird es möglich diese zu verstehen.
Employee Self Services (ESS)
Portale im Intranet einer Organisation, über die die MitarbeiterInnen persönliche Daten selbständig erfassen und verändern können (Urlaubszeiträume, Reisekostenabrechnungen, Buchung von Weiterbildungsveranstaltungen, etc.).
Encodierung
Allgemeine Bezeichnung für die Entschlüsselung bzw. Umwandlung einer Botschaft in ein Signal nach einem zuvor festgelegten Regelsystem (z. B. die Umwandlung einer Bedeutung in einen sprachlichen Ausdruck durch einen Kommunikator).
Enjoyment
Beim Begriff Enjoyment handelt es sich um ein psychologisches Konzept, dass in der Mediennutzungsforschung neben Utility und Usability als Bewertungskriterium für Medienprodukte herangezogen wird. Der Nutzspaß kann durch ästhetische, humorvolle und/oder originelle Gestaltungselemente gesteigert werden.
Ergonomie
Ergonomie ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit. Sie zielt darauf ab, technische Systeme so zu gestalten, dass sie bequem nutzbar sind und bei ihrer Nutzung keine körperlichen Schäden entstehen.
Erregungsübertragung
Transfer der physiologischen Erregung aus einer zeitlich früheren Situation auf eine zeitlich spätere, die aufgrund der Diskrepanz zwischen der kognitiven Bewertung aktuell vorliegender Umweltsituationen und der wahrgenommenen physiologischen Erregung, die die kognitive minutenlang, manchmal stundenlang überdauert, zustande kommt.
Ethik
Wissenschaftliche Beschäftigung mit der Moral, die sittliche Orientierungen, Werte und Norme reflektiert und einordnet. Sie formuliert Kriterien, die Handlungsorientierung in ethisch relevanten Entscheidungssituationen liefert.
Evaluation
Bewertung, Beurteilung. Im klinisch-psychologischen Bereich wird Evaluation eingesetzt, um den Erfolg (bzw. auch Misserfolg) einer Intervention zu messen.
Experiment
In einem Experiment wird mindestens eine unabhängige Variable systematisch und planvoll variiert. Wenn die Versuchsbedingungen zwischen Personen variiert werden, muss außerdem eine Kontrolle von Störvariablen durch eine Zuweisung der Probanden/innen zu den Versuchsbedingungen per Zufall (Randomisierung) erfolgen. Wenn dieselben Probanden/innen nacheinander unter mehreren Versuchsbedingungen untersucht werden, müssen die Reihenfolgen der Versuchsbedingungen so variiert werden, dass jede der möglichen Reihenfolgen von gleich vielen Probanden/innen durchlaufen wird (vollständige interindividuelle Ausbalancierung).

Psychologie im Film

Chatten, telefonieren, surfen - Medien in Film, Serie und Buch: die richtige Rubrik für Filmfreaks, Seriensüchtige und Leseratten

Truman Show - Truman Burbank, gespielt von Jim Carrey, ist ohne es zu wissen der Hauptdarsteller einer Fernsehserie

E-Mail für dich - Hier tritt das Medium wohl etwas in den Hintergrund, etwas fürs Herz...

Pleasantville - Zwei Teenager geraten in eine Schwarz-Weiß-Fernsehserie und bringen Farbe in die 50er Jahre in der Kleinstadt Pleasantville

E-Mail an alle - der ultimative E-Mail-Roman von Matt Beaumont. Amüsieren Sie sich über die Kampagnen und Intrigen bei Miller-Shanks, der Londoner Werbeagentur

Gefährliche Liebschaften - Bevor es den E-Mail-Roman gab, war der Briefroman: Und die Liaisons dangereuses sind ein Klassiker, von Chorderlos de Laclos, sehr empfehlenswert - und auch genial verfilmt

Running Man - Im Jahr 2017 rennen verurteilte Kriminelle in einer Fernsehshow um ihr Leben spielen, der Gouverneur von Kalifornien (Arnold Schwarzenegger) rennt mit

Nicht auflegen! In der Hauptrolle: eine New Yorker Telefonzelle!

Ed TV Fast wie die Trumanshow, aber Ed Pekurny weiß, worauf er sich einlässt: Bei allem, was er tut, ist ein Kamerateam dabei