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7. Gewalt in den Medien
Gesetzliche Rahmenbedingungen - Mediengewalt aus kommunikationswissenschaftlicher und medienpsychologischer Perspektive - Untersuchungsdesigns - Medien und politische Gewalt: Terrorismus
Glossar
- Aggression
- Jede Form von Verhalten, das darauf abzielt, einem anderen Lebewesen zu schaden oder es zu verletzen, wobei dieses Lebewesen motiviert ist, eine solche Behandlung zu vermeiden.
- Cyberterrorismus
- Reale Gewalt, die sich medialer Strukturen bedient, beispielsweise Angriffe auf Computersysteme staatlicher und militärischer Einrichtungen (vgl. Weimann 2004), im weiteren Sinne aber auch die Organisation terroristischer (globaler) Netzwerke über das Internet.
- Gewalt
- Realisierte oder beabsichtigte, bewusste Schädigung von Personen, Tieren, Pflanzen oder Sachen (muss nicht geplant sein); bezogen auf Medien, lassen sich unterschiedliche Formen von Gewaltdarstellungen differenzieren, beispielsweise fiktionale und reale Medien-Gewalt.
- Katharsisthese
- Die Katharsisthese geht von einer „reinigenden“ Wirkung dargestellter Gewalt aus, indem durch das Beobachten und gedankliche Miterleben dargestellter Gewalt der eigene Aggressionstrieb abgeleitet und so reale Aggression gemindert werden kann.
- Theorie des sozialen Lernens
- Dieser Theorie (Bandura, 1986) zufolge resultiert Verhalten aus einer Wechselwirkung von Person und Umwelt. Eine wichtige Rolle hierbei spielen Erwartungen, welche nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern auch aus Beobachtungen des Verhaltens anderer erlernt werden. Ob eine Verhaltensweise ausgeübt wird oder nicht, wird von regulativen Mechanismen gesteuert, die sich etwa aus der Situation, der Motivation des Handelnden, der Verfügbarkeit der Mittel oder den erwarteten Konsequenzen ergeben.
- Werther-Effekt
- Auch Ansteckungseffekt; geht auf eine angebliche Selbstmordwelle junger Männer nach der gleichnamigen Romanfigur von Goethe zurück und steht allgemein für die Selbsttötung von Menschen nach dem Vorbild (fiktionaler) Charaktere in den Medien.