22. Medienethik
Journalistische Berufsethik - Qualitätskriterien für die journalistische Arbeit - Medienethik zwischen Theorie und Praxis - Moralisch Fragwürdiges - Medienselbstkontrollinstanzen und rechtliche Regelungen
In Kürze
Inhalt
- 22.1 Einleitung
- 22.2 Begründungen für journalistische Berufsethik und für Qualitätskriterien der journalistischen Arbeit
- 22.3 Medienethik zwischen Theorie und Praxis
- 22.4 Bezugsebenen ethischer Verantwortung
- 22.5 Arbeitsfelder medienethischer Reflexionen
- 22.6 Moralisch fragwürdige Fallbeispiele aus der Medienpraxis
- 22.7 Medienselbstkontrollinstanzen und rechtliche Regelungen
- 22.8 Ausblick
Zusammenfassung
Der vorliegende Beitrag setzt sich mit normativen Ansprüchen der Medienberichterstattung und deren Begründungen und Qualitätskriterien im medienethischen Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis auseinander. Hinsichtlich der Bezugsebenen der Verantwortung wird differenziert zwischen
- individualethischen Maximen,
- professionsethischen Maßstäben,
- Ansätzen einer System- bzw. Institutionenethik und
- der Publikumsethik.
Daran anknüpfend werden unterschiedliche Ebenen voneinander abgegrenzt, bei denen die Reichweite des Verantwortungshorizontes thematisiert wird.
Hier ist zu unterscheiden zwischen
- der metaethischen Ebene,
- der medienpolitischen Ebene,
- der Organisationsebene,
- der berufsbezogenen Ebene und
- der personalen Ebene.
Darüber hinaus lassen sich unterschiedliche Ebenen der medienethischen Argumentation voneinander abgrenzen, die sich konkret auf Arbeitsfelder medienethischer Reflexion in der Praxis anwenden lassen. Abschließend werden Aufgaben und Sanktionsmöglichkeiten ausgewählter Medienselbstkontrollinstanzen und medienrechtlicher Regelungen skizziert, die sich arbeitsteilig mit ggf. moralisch fragwürdigen Medieninhalten beschäftigen.