lehrbuch-psychologie.de > Klinische Psychologie und Psychotherapie > Lerncenter > Psychoedukation
20. Psychoedukation
S. Mühlig, F. Jacobi
In Kürze
Pychoedukation ist die systematische und strukturierte Vermittlung wissenschaftlich fundierter gesundheits- und/ oder störungsrelevanter Informationen und Kompetenzen mit psychologischen Methoden. Es handelt sich also nicht um ein umschriebenes Therapieverfahren, sondern um eine Behandlungskomponente in einem übergeordneten Interventionskonzept. Zielpersonen können Patienten oder Risikopersonen sowie deren Angehörige sein. Psychoedukation kann in allen klinischen Anwendungsfeldern zum Einsatz kommen - in der generellen (Gesundheitserziehung) bis hin zur spezifischen Prävention (z. B. von kardiovaskulären Erkrankungen), der Therapie (Aufklärung über Diagnose sowie Vermittlung eines Störungsmodells) und in der Rehabilitation (z.B. Patientenschulung/- training zur Verhinderung eines Rückfalls).
- 20.1 Beschreibung des Verfahrens
- 20.2 Wirkprinzipien und Ziele
- 20.3 Durchführung
- 20.3.1 Störungsinformationen: Vermittlung eines angemessenen Störungsmodells
- 20.3.2 Therapieinformationen
- 20.3.3 Selbstmanagementkompetenzen
- 20.3.4 Allgemeine Regeln zur Optimierung psychoedukativer Maßnahmen
- 20.4 Indikation und Wirksamkeit