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45. Posttraumatische Belastungsstörungen
S. Schönfeld, A. Boos, J. Müller
In Kürze
Die Diagnose »posttraumatische Belastungsstörung« ist gebunden an ein auslösendes »traumatisches« Ereignis. Was aber ein traumatisches Ereignis ist und warum selbst auf schwerste Traumata viele Betroffene keine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln, sind z.T. noch ungelöste Forschungsfragen. Die posttraumatische Belastungsstörung wird von den Betroffenen als sehr belastend und einschneidend erlebt. Kognitive-verhaltenstherapeutische Behandlungsverfahren haben sich als sehr erfolgreich bei der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung erwiesen. Elaborierte Behandlungskonzepte liegen in manualisierter Form vor. Ungelöste klinische Forschungsfragen bestehen in Fragen der differenziellen Indikation bei schwer Traumatisierten mit einer ausgeprägten Komorbidität, wie der Borderline-Persönlichkeitsstörung oder dissoziativen Störungen.
- 45.1 Diagnostik und Klassifikation
- 45.1.1 Symptome und diagnostische Kriterien
- 45.1.2 Diagnostische Instrumente
- 45.1.3 Akute Belastungsstörung
- 45.2 Epidemiologie
- 45.2.1 Prävalenz
- 45.2.2 Verläufe
- 45.2.3 Risiko- und Schutzfaktoren
- 45.2.4 Komorbidität
- 45.3 Ätiologie
- 45.3.1 Frühe Störungstheorien
- 45.3.2 Aktuelle klinische Modelle
- 45.3.3 Psychobiologische Erklärungsansätze
- 45.4 Behandlung
- 45.4.1 Stand der Therapieforschung
- 45.4.2 Aktuelle Standards der Behandlung akut Traumatisierter
- 45.4.3 Kognitive Verhaltenstherapie: Ziele und Behandlungsschwerpunkte
- 45.5 Resümee