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41. Panik und Agoraphobie
T. In-Albon, J. Margraf
In Kürze
Die Panikstörung und Agoraphobie sind häufige und chronische Störungen. Bevor Patienten mit einer Panikstörung eine angemessene Behandlung erhalten, konsultieren sie meistens mehrere Ärzte. Zudem dauert es durchschnittlich 8 Jahre, bis die Panikstörung diagnostiziert wird. Für die Entwicklung einer Panikstörung werden als Risikofaktoren diskutiert: genetische Disposition, Verzerrungen in der Informationsverarbeitung, Angstsensitivität, Krankheitserfahrungen in der Kindheit, Trennungsangst im Kindes- und Jugendalter. Methode der Wahl für die Behandlung der Panikstörung ist eine kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlung. Mit dieser Therapie erreichen etwa 80% der behandelten Patienten stabile Therapieerfolge.
- 41.1 Störungsbild und Klassifikation
- 41.1.1 Panikattacken und Panikstörung
- 41.1.2 Agoraphobie
- 41.2 Epidemiologie und Verlauf
- 41.3 Erklärungsmodelle
- 41.3.1 Psychophysiologische und kognitive Modelle
- 41.3.2 Die moderne Lerntheorie der Panikstörung
- 41.4 Risikofaktoren
- 41.4.1 Genetische Faktoren
- 41.4.2 Biologische Risikofaktoren
- 41.4.3 Kognitive Faktore: Verzerrungen in der Informationsverarbeitung
- 41.4.4 Weitere Risikofaktoren
- 41.5 Diagnostik
- 41.6 Stand der Therapieforschung
- 41.7 Behandlung
- 41.7.1 Informationsvermittlung (Psychoedukation)
- 41.7.2 Kognitive Interventionen
- 41.7.3 Konfrontation in vivo
- 41.7.4 Rückfallprävention
- 41.8 Offene Fragen
- 41.9 Resümee