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14. Occupational Health Psychology – Gegenstand, Modelle, Aufgaben
P. Richter, J. Wegge
In Kürze
Es wird immer deutlicher, dass nicht nur individualpsychologische Bedingungen für die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen verantwortlich sind. Zunehmend rücken soziale und betriebliche Lebens- und Arbeitsverhältnisse in den Blick von Risikoanalysen, auch Präventionsmaßnahmen beschränken sich nicht mehr nur auf Therapien. Die Gestaltung von Arbeitsbedingungen und Arbeitsinhalten wird als entscheidende Quelle pathogener, aber auch salutogener Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit erkannt. Mit alle diesen Aspekten beschäftigt sich die Occupational Health Psychology. Dieses Kapitel soll einen Einblick geben in diese immer bedeutsamer werdende Grenzdisziplin zwischen Klinischer Psychologie und Arbeitspsychologie.
- 14.1 Fehlbelastungen und gesundheitliche Auswirkungen in der Arbeitswelt
- 14.2 Occupational Health Psychology
- 14.2.1 Stressoren und Ressourcen in Organisationen
- 14.2.2 Präventionsmaßnahmen
- 14.2.3 Gesundheitsförderung
- 14.3 Modelle der Beziehung zwischen Belastung und Gesundheit
- 14.3.1 Das Arbeitsanforderungs-Tätigkeitsspielraum-Modell
- 14.3.2 Das Gratifikationskrisenmodell
- 14.4 Gestaltung gesundheitsfördernder Arbeit
- 14.4.1 Bedingungs- und personenbezogene Ansätze in der Gesundheitsförderung
- 14.4.2 Projektierende und korrigierende Arbeitsgestaltung - Vorbeugen ist besser als Heilen
- 14.4.3 Emotionen bei der Arbeit und Emotionsarbeit
- 14.4.4 Führung und Gesundheit
- 14.5 Notwendige weitere Entwicklungsschritte