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25. Kognitive Therapieverfahren
S. Mühlig, A. Poldrack
In Kürze
Jede Psychotherapie ist in ihrer Wirkweise letztlich kognitiver Natur. In der Praxis hat sich der Terminus kognitive Therapieverfahren aber als Oberbegriff für diejenige Gruppe psychotherapeutischer Ansätze etabliert, die den Fokus direkt auf die systematische Veränderung dysfunktionaler Wahrnehmungs-, Denk- und Einstellungsmuster (kognitive Schemata, »kognitive Fehler«, »Glaubenssysteme«) der Patienten legen. Die kognitive Perspektive greift dabei auf ein breites Erkenntnis- und Methodeninventar der psychologischen Grundlagen- und Anwendungsforschung zurück und schließt alle Prozesse des Wahrnehmens, Begreifens, Urteilens und Schlussfolgerns einschließlich der Handlungskontrolle mit ein. In diesem Kapitel werden die Wirkprinzipien, die Durchführung, Indikation und Wirksamkeit kognitiver Verfahren dargestellt.
- 25.1 Beschreibung der Verfahren
- 25.2 Wirkprinzipien
- 25.2.1 Theoretische Konzepte
- 25.2.2 Wirkprinzipien und therapeutische Interventionsebenen
- 25.3 Durchführung
- 25.3.1 Vermittlung des kognitiv-therapeutischen Grundprinzips (Psychoedukation)
- 25.3.2 Kognitive Umstrukturierung (Intervention)
- 25.4 Indikation
- 25.5 Wirksamkeit
- 25.6 Ausblick