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3. Epidemiologische Beiträge zur Klinischen Psychologie
H.-U. Wittchen, F. Jacobi
In Kürze
Wie häufig sind psychische Störungen in der Allgemeinbevölkerung, wie häufig sind schwergradige Störungen und damit verbundene Komplikationen und Behinderungen? Wie viele Menschen mit psychischen Störungen werden überhaupt vom Versorgungssystem erkannt und diagnostiziert, und welche psychischen Störungen werden wie häufig in welchen Einrichtungen behandelt? Welche Menschen sind am anfälligsten für psychische Störungen (und in welchen Lebensphasen)? Wie ist der natürliche Verlauf psychischer Störungen? Welche Risikofaktoren gibt es? Die Auflistung solcher Fragen ließe sich noch lange fortsetzen. Sie fallen alle in den Gegenstandsbereich der Klinischen Psychologie und Epidemiologie, der Ihnen in diesem Kapitel vorgestellt wird.
- 3.1 Warum ist die Epidemiologie relevant?
- 3.2 Epidemiologische Grundlagen und Konzepte
- 3.2.1 Definition und Aufgabenspektrum
- 3.2.2 Epidemiologische Konzepte und Prinzipien
- 3.2.3 Designs, Methoden und Auswertung
- 3.3 Epidemiologische Befunde
- 3.3.1 Historische Entwicklung und Qualitätskriterien
- 3.3.2 Wie häufig sind psychische Störungen? Prävalenz- und Inzidenzmuster
- 3.3.3 Behinderungen, Einschränkungen und Lebensqualität
- 3.3.4 Versorgungsepidemiologische Beiträge
- 3.3.5 Ätiologische und pathogenetische Beiträge
- 3.3.6 Prävention, Public Health und gesundheitsökonomische Aspekte
- 3.4 Ungelöste Forschungsfragen