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39. Bipolare Störungen
T. D. Meyer, M. Bauer
In Kürze
Bipolare Störungen (manisch-depressive Erkrankungen) sind charakterisiert durch einen im Einzelfall nicht wirklich vorhersehbare Abfolge von einer gehobenen und niedergedrückten Stimmungslage, und treten oft lebenslang auf. Sie gehen einher mit erheblichem persönlichen Leiden und Beeinträchtigungen in der Lebensführung. Der Beitrag charakterisiert zunächst die verschiedenen Gesichter der Manie, und geht auf die Klassifikation, Diagnostik und Differentialdiagnostik dieses Störungsbildes ein – so werden u.a. mögliche organische Ursachen einer manisch-depressiven Erkrankung erläutert. Nach einer Übersicht zur Häufigkeit und zum Verlauf werden eine Vielzahl möglicher Entstehungsfaktoren dargestellt: Wie hoch ist der genetische Anteil? Welche Rolle spielen die zirkadiane Rhythmik und andere biologische Prozesse? Medikamentöse, psychoedukative und psychotherapeutische Maßnahmen werden umfassend beschrieben: Welche Medikamente sind sinnvoll ? Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen? Was kann Psychotherapie bei dieser Erkrankung leisten?
- 39.1 Was sind bipolare Störungen?
- 39.2 Klassifikation
- 39.2.1 Manie, Hypomanie und gemischte Episoden
- 39.2.2 Zyklothyme Störung
- 39.3 Diagnostik
- 39.3.1 Diagnostisches Vorgehen
- 39.3.2 Diagnostische Abklärung organischer Ursachen
- 39.4 Epidemiologie und Verlauf
- 39.4.1 Prävalenz
- 39.4.2 Manifestationsalter
- 39.4.3 Verlauf
- 39.5 Entstehungsbedingungen
- 39.5.1 Genetik
- 39.5.2 Zirkadiane Rhythmik
- 39.5.3 Intrazelluläre Signaltransduktion und Rolle neurotropher Faktoren
- 39.5.4 Psychologische Faktoren
- 39.6 Intervention
- 39.6.1 Medikamentöse Therapie
- 39.6.2 Psychoedukation und Psychotherapie