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Glossar für Arbeits- und Organisationspsychologie

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Validität
Nach traditionellem Verständnis ist die Validität eines Instrumentes dann gegeben, wenn ein Instrument das gültig bzw. zutreffend erfasst, was es erfassen soll. Als Validität bezeichnet man daher die Gültigkeit von Schlussfolgerungen, die bei Vorliegen eines bestimmten Ergebnisses gezogen werden dürfen. Erfüllt beispielsweise eine Skala zur Leistungsmessung das Kriterium der Validität, dann kann man aus einem Skalenwert, der im Bereich der höchsten 10% liegt, schließen, dass eine Person, die einen solchen Skalenwert hat, zu den 10% der Leistungsbesten gehört.
Validitätsgeneralisierung
Möglichkeit zur Verallgemeinerung von Befunden aufgrund eines metaanalytischen Verfahrens nach Hunter und Schmidt auf eine Grundgesamtheit über unterschiedliche Situationen und Stichproben hinweg
Variable
Eine Variable ist ein Merkmal eines Sachverhaltes (z.B. ein Trainingsprogramm für Mitarbeiter) oder von Personen (z.B. die Leistung eines Mitarbeiters), das unterschiedliche Ausprägungen hat.
Vergleichs-Veränderungs-Rückkopplungs-Einheiten
Sie entsprechen inhaltlich den TOTE-Einheiten und stellen in sich vernetzte und hierarchisch organisierte zyklische Einheiten der Handlung dar. Unter zyklischen Einheiten sind Grundbausteine menschlichen Handelns zu verstehen, die aus einem Ziel bzw. Zwischenziel sowie mehreren Transformationen, die auf das Ziel bezogen sind, bestehen. Im Unterschied zu den TOTE-Einheiten nehmen die Vergleichs-Veränderungs-Rückkopplungs-Einheiten Bezug auf Ziele als Resultate und Vergleichsmuster des Handelns und weisen deutlicher auf umweltverändernde Wirkungen des Handelns hin.
Verhaltensorientierte Maßnahmen der Personalentwicklung
Diese Maßnahmen umfassen die Verhaltensmodellierung, simulationsorientierte Verfahren sowie die Fallstudienmethode.
Verhandeln
Verhandeln bezeichnet den Versuch zweier Parteien, einen Verteilungskonflikt – einen Streit um die Aufteilung knapper Ressourcen – durch das wechselseitige Kommunizieren von Angeboten und Zugeständnissen beizulegen. Die Parteien tauschen Vorschläge und Gegenvorschläge aus, bis eine Lösung bzw. Vereinbarung gefunden ist, die von beiden Seiten akzeptiert werden kann. Nehmen die Verhandlungspartner hierbei die Unterstützung einer neutralen dritten Partei in Anspruch, wird von Mediation gesprochen. Der Mediator steuert den Kommunikations- und Verhandlungsprozess mit dem Ziel, eine allseits zufriedenstellende Konfliktlösung herbeizuführen; die Entscheidungsmacht verbleibt bei den Konfliktparteien. Man spricht von integrativem Verhandeln, wenn die Parteien versuchen die Menge der aufteilbaren Ressourcen kooperativ zu vergrößern und die Erträge aller Parteien zu maximieren.
Virtualisierung
Eine aufgabenorientierte Vernetzung von räumlich verteilten Organisationseinheiten (oft über Ländergrenzen hinweg), die sich als Partner an einem arbeitsteiligen Wertschöpfungsprozess verstehen
Virtuelle Teams
Flexible Gruppen standortverteilter und ortsunabhängiger Mitarbeiter, die auf der Grundlage von gemeinsamen Zielen bzw. Arbeitsaufträgen geschaffen werden und informationstechnisch vernetzt sind
Vollständigkeit der Aufgabe bzw. Tätigkeit
Das Konzept beschreibt, welche Merkmale bei der Gestaltung von Arbeitsaufgaben im Sinne einer persönlichkeitsförderlichen Arbeitsgestaltung berücksichtigt werden sollten. Dazu gehört die Möglichkeit, eigenständig Entscheidungen zu treffen (z.B. Ziele zu setzen, Arbeitsmittel auswählen) und Arbeitstätigkeiten mit planenden, ausführenden und kontrollierenden Aufgaben auszuführen. Neben einer zyklischen Vollständigkeit, d. h., ob Anteile aller Handlungsphasen bei der Tätigkeit im beschriebenen Sinne vertreten sind, wird zusätzlich eine hierarchische Vollständigkeit von Aufgaben gefordert. Hierunter wird das Ausmaß, in dem wechselnde Anforderungen der Handlungsregulation auf unterschiedlichen Regulationsebenen (sensumotorische, perzeptiv-begriffliche und intellektuelle Regulationsebene) gegeben sind, verstanden.

Psychologie im Film

Arbeits- und Organisationspsychologie im Film - das wäre ein bißchen zuviel versprochen, aber zumindest Arbeit und Organisation (mehr oder weniger) im Film...

Wall Street mit Michael Douglas als Gordon Gekko und einem Blick in die Welt des Aktienhandels

The Take - Die Übernahme: Argentinischer Dokumentarfilm über eine Gruppe von Arbeitern, die eine stillgelegte Autofabrik in Buenos Aires besetzen

Stromberg - schauen Sie sich diesen Bürofiesling noch einmal auf ein paar Videos an

Die Firma - so geht´s zum Glück nicht überall (oder nirgendwo?) zu

The Office - Erfolgreiche BBC-Comedyserieüber den ganz normalen Bürowahnsinn

Das Mädchen in der Streichholzfabrik - von Aki Kaurismäki, lakonisch

Working Girls - Ein tiefer Blick in die Arbeitswelt der späten 80er (die Schulterpolster!)

L’emploi du temps- französischer Film über einen arbeitslosen Manager, der gegenüber Familie und Außenwelt die Fassade aufrechterhält, er gehe arbeiten