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Glossar für Arbeits- und Organisationspsychologie

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Latente Fehler
Latente Fehler werden zeitlich und räumlich weit entfernt von der Unfallentstehung begangen. Sie ruhen unbemerkt wie Krankheitsherde im System und wirken sich zunächst nicht oder nur indirekt auf das System aus. Hierbei handelt es sich z.B. um fehlerhafte Entscheidungen des Managements, Mängel im Linienmanagement und psychologische Vorläufer sicherheitskritischer Verhaltensweisen.
Laufbahnplanung
Systematische Gestaltung der Laufbahn von Mitarbeitern durch die Organisation, z.B. durch die Definition von Führungs- und Fachlaufbahnen
Laufbahnsequenz
Typische Abfolge von unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Verlauf einer bestimmten beruflichen oder betrieblichen Laufbahn. Das Potenzial einer Person bezieht sich darauf, in wieweit sie intellektuell, motivational und emotional in der Lage ist, eine solche Abfolge von Aufgaben und Tätigkeiten erfolgreich zu durchlaufen.
Leistungsverhalten
Umfasst das Verhalten im Rahmen aller betrieblichen Aufgaben, in die Mitarbeiter in einer Organisation eingebunden sind, und wird auch als produktives Verhalten bezeichnet
Lern- und Trainingsbedarf
Berufliche Trainings- bzw. Aus- und Weiterbildungsprozesse sollten abgestimmt sein auf die Anforderungen, die an die Ausübung bestimmter Berufe bzw. betrieblicher Tätigkeiten oder Aufgaben gestellt werden, und den tatsächlichen Lernbedarf, der bei bestimmten Personen und Mitarbeitergruppen vorhanden ist, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Um den entsprechenden Lern- und Trainingsbedarf zu bestimmen, gibt es eine Reihe von Methoden und analytischen Zugängen. Dabei werden vor allem drei Analyseebenen unterschieden, die durch folgende Leitfragen gekennzeichnet sind: Wo wird Training gebraucht (Erfassung organisationsbezogener Merkmale)? Was soll trainiert werden (Erfassung tätigkeits- bzw. aufgabenbezogener Merkmale)? Wer mit welchen Wissens- und Fähigkeitsvoraussetzungen soll trainiert werden (Erfassung personenbezogener Merkmale)?
Lernkultur
Unter diesem Begriff werden die Werte und Normen des Unternehmens in Bezug auf das Lernen seiner Mitarbeiter und deren Umsetzung bei der Gestaltung lernförderlicher Rahmenbedingungen und Fördermaßnahmen verstanden.
Locus of Control
Ein persönlichkeitspsychologisches Konstrukt, das sich auf die von einer Person wahrgenommene Verursachung von Situationen bezieht. Personen mit einem sog. internalen Locus of Control sind der Überzeugung, dass Ereignisse stark von ihren eigenen Fähigkeiten und ihren Anstrengungen gesteuert werden können. Personen mit einem sog. externalen Locus of Control gehen dagegen davon aus, dass Situationen entweder von mächtigen anderen oder von Zufall und Schicksal bestimmt werden.

Psychologie im Film

Arbeits- und Organisationspsychologie im Film - das wäre ein bißchen zuviel versprochen, aber zumindest Arbeit und Organisation (mehr oder weniger) im Film...

Wall Street mit Michael Douglas als Gordon Gekko und einem Blick in die Welt des Aktienhandels

The Take - Die Übernahme: Argentinischer Dokumentarfilm über eine Gruppe von Arbeitern, die eine stillgelegte Autofabrik in Buenos Aires besetzen

Stromberg - schauen Sie sich diesen Bürofiesling noch einmal auf ein paar Videos an

Die Firma - so geht´s zum Glück nicht überall (oder nirgendwo?) zu

The Office - Erfolgreiche BBC-Comedyserieüber den ganz normalen Bürowahnsinn

Das Mädchen in der Streichholzfabrik - von Aki Kaurismäki, lakonisch

Working Girls - Ein tiefer Blick in die Arbeitswelt der späten 80er (die Schulterpolster!)

L’emploi du temps- französischer Film über einen arbeitslosen Manager, der gegenüber Familie und Außenwelt die Fassade aufrechterhält, er gehe arbeiten