Sie befinden sich hier
lehrbuch-psychologie.de  > Arbeits- und Organisationspsychologie  > Glossar

Glossar für Arbeits- und Organisationspsychologie

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Demographischer Wandel
Veränderung des Bevölkerungsumfanges sowie der Bevölkerungszusammensetzung in einem bestimmten Land und die daraus resultierenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen
Design
Als Design bezeichnet man die Anlage einer wissenschaftlichen Studie. Wichtige Unterschiede im Design sind z.B. die experimentelle versus die korrelative oder die längsschnittliche versus die querschnittliche Anlage einer Studie.
Deskriptive Statistik
Mathematische Verfahren zur Beschreibung der in einer Studie untersuchten Variablen. Typische Parameter sind Maße der zentralen Tendenz (z.B. Mittelwert) und Variation (z.B. Varianz).
Dienstleistungen
Dienstleistungen sind selbstständig marktfähige Leistungen, die auf die Bereitstellung und/oder den Einsatz von Potenzialfaktoren gerichtet sind. Damit wird an einem Dienstobjekt – dem Kunden oder einem Objekt des Kunden – Nutzen gestiftet. Dazu muss gewöhnlich ein Kontakt zwischen Anbieter und Kunden stattfinden, daher ist letztlich deren Interaktion entscheidend für die Erstellung von Dienstleistungen.
Differenzielle Arbeitsgestaltung
Mithilfe dieses Vorgehens werden Arbeitsformen realisiert, bei denen die Beschäftigten zwischen verschiedenen Arbeitsstrukturen wählen können. Es wird also nicht eine für alle Mitarbeiter einheitliche Arbeitsstruktur entwickelt und vorgegeben. Die Betroffenen entscheiden selbst unter Berücksichtigung ihrer Kompetenzen, Bedürfnisse und ihres Potenzials, welche Arbeitsstruktur für sie geeignet ist.
DIN
Deutsche Industrie Norm; die DIN 33430 legt die Standards zur betrieblichen Eignungsbeurteilung (Anforderungsbeurteilung, Personalauswahl, Qualitätssicherung) fest
Diskonfirmationsparadigma
Das wichtigste Modell zur Erklärung der Dienstleistungsqualität und der Kundenzufriedenheit. Demnach richten Kunden Erwartungen an eine Dienstleistung und vergleichen diese mit dem tatsächlichen Verlauf der Leistungserfüllung. Übertreffen die Wahrnehmungen die Erwartungen, wird der Dienstleistung hohe Qualität zugeschrieben. Bleiben sie hinter den Erwartungen zurück, kommt es zu negativen Urteilen.
Dokumentation
Ein Gütekriterium bei Personalauswahlverfahren. Es betrifft die Informationen zur Entwicklung des Auswahlverfahrens sowie zur Erfüllung von Gütestandards wie z.B. Objektivität, Reliabilität und Validität durch das Verfahren.
Doppelanalyse
Eine Methode zur Überprüfung der Reliabilität von bedingungsbezogenen Arbeitsanalyseverfahren. Hierbei wird eine bestimmte Arbeitstätigkeit, die von unterschiedlichen Beschäftigten ausgeführt wird, von verschiedenen Untersuchern analysiert. Das Ausmaß der Untersucherübereinstimmung kennzeichnet zum einen, inwieweit das Verfahren unabhängig von den jeweiligen Untersuchern ist (Objektivität), da Analyseergebnisse mehrerer Untersucher verglichen werden. Zum anderen können Aussagen darüber getroffen werden, wie stabil das Verfahren gegenüber den verschiedenen Auftragsbearbeitungen ist, da zum Zeitpunkt der Analyse die Beschäftigten jeweils unterschiedliche Arbeitsaufträge bearbeiten.
Dual-Concern-Modell
Das Dual-Concern-Modell postuliert, dass das Verhalten der Parteien im Kontext eines sozialen Konflikts durch zwei Motive bestimmt werde, durch ein als Eigeninteresse bezeichnetes Selbstbehauptungsmotiv und ein Unterstützungs- oder Kooperationsmotiv, das als Fremdinteresse bezeichnet wird. Aus den unterschiedlichen Kombinationen von Eigen- und Fremdinteresse resultieren fünf typische Verhaltensweisen im Konfliktverlauf: Vermeiden, Sichanpassen, Kompromisseschließen, Problemlösen und Kämpfen.
Dynamische Arbeitsgestaltung
Mithilfe dieses Vorgehens werden parallel zum Lernfortschritt des Beschäftigten solche Arbeitsbedingungen geschaffen und weiterentwickelt, die den Mitarbeiterkompetenzen entsprechen. Das kann in der betrieblichen Praxis bedeuten, dass einem Mitarbeiter nach längerer beruflicher Erfahrung solche Aufgaben übertragen werden, die ein höheres Kompetenzniveau erfordern.

Psychologie im Film

Arbeits- und Organisationspsychologie im Film - das wäre ein bißchen zuviel versprochen, aber zumindest Arbeit und Organisation (mehr oder weniger) im Film...

Wall Street mit Michael Douglas als Gordon Gekko und einem Blick in die Welt des Aktienhandels

The Take - Die Übernahme: Argentinischer Dokumentarfilm über eine Gruppe von Arbeitern, die eine stillgelegte Autofabrik in Buenos Aires besetzen

Stromberg - schauen Sie sich diesen Bürofiesling noch einmal auf ein paar Videos an

Die Firma - so geht´s zum Glück nicht überall (oder nirgendwo?) zu

The Office - Erfolgreiche BBC-Comedyserieüber den ganz normalen Bürowahnsinn

Das Mädchen in der Streichholzfabrik - von Aki Kaurismäki, lakonisch

Working Girls - Ein tiefer Blick in die Arbeitswelt der späten 80er (die Schulterpolster!)

L’emploi du temps- französischer Film über einen arbeitslosen Manager, der gegenüber Familie und Außenwelt die Fassade aufrechterhält, er gehe arbeiten