Sie befinden sich hier
lehrbuch-psychologie.de > Arbeits- und Organisationspsychologie > Lerncenter > Mergers & Acquisitions: Fusionen und Unternehmensübernahmen
lehrbuch-psychologie.de > Arbeits- und Organisationspsychologie > Lerncenter > Mergers & Acquisitions: Fusionen und Unternehmensübernahmen
13. Mergers & Acquisitions: Fusionen und Unternehmensübernahmen
Merger-Syndrom - Organisatorische Vorbedingungen - Psychologische Prozesse - Ergebnisse: emotional und verhaltensbezogen - Unternehmenskommunikation
In Kürze
- 13.1 Begriff und Formen
- 13.2 Das Merger-Syndrom
- 13.3 Organisatorische Vorbedingungen
- 13.3.1 Grad der Feindseligkeit
- 13.3.2 Merkmale der übernehmenden Organisation
- 13.3.3 Passung der Kulturen
- 13.4 Psychologische Prozesse
- 13.4.1 Erlebte Kontrolle und Partizipation
- 13.4.2 Identifikation und Identität
- 13.4.3 Wahrgenommene Gerechtigkeit
- 13.5 Emotionale und verhaltensbezogene Ergebnisse
- 13.6 Unternehmenskommunikation zur Steuerung des Integrationsprozesses
- Bei Fusionen geht es darum, dass ein Unternehmen ein anderes ganz oder teilweise erwirbt, Unternehmen sich zusammenschließen oder eine sonstige Verbindung eingehen.
- Bei einer Übernahme oder einem Unternehmenskauf wechselt eine Einheit in den Einfluss- und Entscheidungsbereich einer anderen und verliert damit teilweise oder ganz ihre Autonomie.
- Das Merger-Syndrom ist abhängig vom Grad der angestrebten Integration, dem Grad der Feindseligkeit, Merkmalen der übernehmenden Organisation und der Passung der beiden Unternehmenskulturen.
- Während der Ereignisse treten häufig Erlebnisse des Kontrollverlustes auf: Die Mitarbeiter erleben sich als Objekt und sehen keine Möglichkeit, ihr Schicksal zu beeinflussen.
- Übernahmen bedrohen die eigene Identität, was sich u. a. in Bevorzugungen der Ingroup bei gleichzeitiger Abwertung der Outgroup äußert.
- Aufseiten der Mitarbeiter können Fusionen Stress auslösen und das Wohlbefinden verringern, außerdem steigt dadurch gewöhnlich die Fluktuation.
- Den negativen Wirkungen kann durch geeignete kommunikative Maßnahmen entgegengewirkt werden, wobei eine positive Wirkung der realistischen Fusionsvorschau auch empirisch belegt ist.