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6. Gravitation und organisationale Sozialisation
Definitionen der Begriffe - Zusammenwirken von Gravitation und organisationaler Sozialisation - Grundlagen und Wirkungen der organisationalen Sozialisation
In Kürze
- 6.1 Gravitation und Sozialisation - Zu den Begriffen
- 6.2 Das Zusammenwirken von Gravitation und Sozialisation
- 6.3 Grundlagen der organisationalen Sozialisation
- 6.3.1 Phasen der Sozialisation
- 6.3.2 Sozialisationsinhalte
- 6.3.3 Betriebliche Sozialisationsstrategien
- 6.4 Wirkungen organisationaler Sozialisation
- 6.4.1 Bindung an die Organisation
- 6.4.2 Kündigungsabsicht und Fluktuation der Mitarbeiter
- Sozialisation bedeutet, dass Organisationen versuchen, ihre Mitarbeiter an die bestehenden Werte anzupassen.
- Gravitation heißt, Menschen mit ähnlichen Wertorientierungen werden durch eine bestimmte Organisation angezogen.
- Beide Prozesse ergänzen einander: Gravitation führt zu einer groben Passung zwischen den Wertorientierungen der Person und den Werten der Organisation, Sozialisationsprozesse geben dem den »Feinschliff«.
- Besonders stark ist der sozialisierende Einfluss der Kollegen, der auf informelle Art und Weise erfolgt.
- Bereits vor dem Eintritt in die Organisation wird - im Sinne antizipierender Sozialisation - die realistische Tätigkeitsvorausschau wirksam.
- Einarbeitungsprogramme - Traineeprogramme und die Zuweisung von Paten - tragen ebenfalls zur Sozialisation bei.
- Beim Mentoring unterstützt in einer persönlich gestalteten Beziehung zwischen einer beruflich erfahrenen, erfolgreichen und einer weniger erfahrenen Person mit Karriereambitionen der Mentor seinen Schützling bei der erfolgreichen Entwicklung im Unternehmen.
- Als Indikatoren für den Erfolg der Sozialisation werden gewöhnlich das Commitment und die Fluktuation bzw. als subjektiver Indikator die Kündigungsabsicht herangezogen.