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14. Berufswahl und berufliche Entwicklung

Definition von Job, Berufs, Erwerbstätigkeit - Schlüssel zum Berufserfolg - Verlauf der beruflichen Entwicklung - Psychologische Konzepte zur Berufsfindung - Berufliche Etablierung - Veränderte Beschäftigungsverhältnisse - Perspektiven

In Kürze


  • 14.1 Definitionen: Job, Beruf und Erwerbsarbeit
  • 14.2 Familiäre Lebensverhältnisse und Bildungsbeteiligung als Schlüssel zum Berufserfolg
  • 14.3 Anfänge der beruflichen Entwicklung von der Kindheit bis ins frühe Erwachsenenalter
  • 14.4 Psychologische Konzepte zur Berufsfindung
  • 14.5 Berufliche Etablierung
  • 14.6 Auswirkungen der veränderten Beschäftigungsverhältnisse auf den Berufsverlauf
  • 14.7 Perspektiven aufgrund des demographischen Wandels in Deutschland

  • Erwerbsarbeit dient der Sicherung des Lebensunterhaltes einer Person und ihrer Familie. Erwerbsarbeit strukturiert die Zeit, schafft regelmäßige soziale Kontakte außerhalb der Kernfamilie, vermittelt einen Bezug zu Zielen und Zwecken, die über die betroffene Person selbst hinausreichen, sie gibt persönliche Identität und schafft sozialen Status und sorgt für psychophysische Aktivierung.
  • Die berufliche Entwicklung wird durch sog. Entwicklungsaufgaben veranlasst und strukturiert. Jede Phase der beruflichen Entwicklung ist durch spezifische Entwicklungsaufgaben gekennzeichnet.
  • In der herkömmlichen Erwerbsarbeit konnte man folgende Phasen unterscheiden: Wachstums-, Explorations-, Etablierungs-, Erhaltungs- und Rückzugsphase.
  • Infolge der Globalisierung der Weltwirtschaft, der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie veränderter Managementkonzepte sind aber mittlerweile auch Beschäftigungsverhältnisse im mittleren und späten Erwachsenenalter durch Beschäftigungsungewissheit und hohe Flexibilitätserfordernisse gekennzeichnet.
  • Eine erfolgreiche individuelle Anpassung wird durch berufliche Zukunftsorientierung, hohe Selbstwirksamkeitserwartung, einen internalen Locus of Control, Optimismus und Selbstwertschätzung erleichtert.
  • Diese Größen lassen sich gezielt durch psychologische Interventionen im Rahmen von Outplacement- oder Arbeitslosentrainings beschäftigungswirksam steigern.
  • Das schrumpfende Arbeitskräfteangebot, die immer älteren Arbeitsanbieter und die erhöhten Qualifikationsanforderungen infolge des demographischen Wandels bis zum Jahre 2050 in Deutschland verlangen nach einer Erhöhung der Erwerbstätigenquoten von Frauen und Älteren sowie nach einer effektiveren und verstärkten Bildung und Weiterbildung von Älteren, Personen mit niedrigem Bildungsabschluss und niedrigem sozialem Status sowie Beschäftigten in Klein- und Mittelbetrieben.

Material

In Kürze
Zusammenfassung des Kapitels
Glossar
Die wichtigsten Fachbegriffe schlüssig erklärt
Memocards
Lernen Sie mit unseren Memocards die wichtigsten Begriffe der Arbeits- und Organisationspsychologie
Memocards Deutsch/Englisch
Man spricht Englisch - zumindest in der Wissenschaft: Hier können Sie die Übersetzungen der wichtigsten Fachbegriffe lernen.
Links
Was es sonst noch so gibt in der schönen neuen World Wide Welt der Arbeits- und Organisationspsychologie.