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22. Arbeitsgestaltung in Produktion und Verwaltung

Gegenstände und Ziele von Arbeitsgestaltung - Konzepte - Grundlegende Strategien - Beispiele aus der betrieblichen Praxis - Wirkungen von Arbeitsgestaltung

In Kürze


  • 22.1 Gegenstände und Ziele von Arbeitsgestaltung
  • 22.2 Theoretisch fundierte Konzepte der Arbeitsgestaltung
    • 22.2.1 Ansatz der soziotechnischen Systemgestaltung
    • 22.2.2 Tätigkeits- bzw. handlungstheoretische Konzepte
    • 22.2.3 Motivationstheoretische Ansätze
  • 22.3 Grundlegende Strategien der Arbeitsgestaltung
  • 22.4 Beispiele für Arbeitsgestaltungsmaßnahmen in der betrieblichen Praxis
    • 22.4.1 Differenzielle Arbeitsgestaltung am Beispiel einer Flachbaugruppenfertigung
    • 22.4.2 Präventiv-prospektive Arbeitsgestaltung am Beispiel eines Callcenters
  • 22.5 Befunde zu Wirkungen von Arbeitsgestaltung
    • 22.5.1 Studien zur Wirkung von Arbeitsgestaltung in Callcentern
    • 22.5.2 Umfassendere Studien zur Wirkung von Arbeitsgestaltung

  • Unter Arbeitsgestaltung werden alle technischen, organisatorischen und ergonomischen Maßnahmen verstanden, die sich auf die Gestaltung des Arbeitsplatzes, der Arbeitsumgebung, des Arbeitsablaufes, der Arbeitsorganisation und der Aufgabeninhalte beziehen.
  • Mitarbeiterbezogene Ziele der Arbeitsgestaltung sind vor allem auf die Ausführbarkeit, Schädigungslosigkeit, Beeinträchtigungsfreiheit und Persönlichkeitsförderlichkeit von Arbeitstätigkeiten gerichtet.
  • Bei den unternehmensbezogenen Zielen der Arbeitsgestaltung wird zwischen kostenbezogenen, organisatorischen und technischen Zielen unterschieden. Diese sind mit den mitarbeiterbezogenen Zielen zu integrieren.
  • Ausgangspunkt aller theoretisch fundierten Ansätze einer psychologischen Arbeitsgestaltung ist die Arbeitsaufgabe. Hierbei wird zwischen handlungsbzw. tätigkeitstheoretischen und motivationstheoretischen Ansätzen sowie dem Ansatz der soziotechnischen Systemgestaltung unterschieden.
  • Hinsichtlich der zeitlichen Perspektive wird bei der Arbeitsgestaltung zwischen korrektiven, präventiven und prospektiven Strategien differenziert.
  • Bei der flexiblen, differenziellen und dynamischen Arbeitsgestaltung werden inter- und intraindividuelle Aspekte der Arbeitsausführung in unterschiedlicher Form berücksichtigt.
  • Bei der Gestaltung neuer Arbeitsformen wie beispielsweise Callcentertätigkeiten sind neben bereits bekannten Faktoren wie Ergonomie oder Aufgabenund Organisationsgestaltung auch »neue« Aspekte wie z. B. die Gestaltung emotionsregulatorischer Anforderungen zu berücksichtigen.
  • Verschiedene Ausrichtungen der Arbeitsgestaltung (motivational, mechanistisch, biologisch, wahrnehmungsbezogen- motorisch) wirken sich unterschiedlich auf die Zielvariablen Arbeitszufriedenheit, Arbeitseffizienz, körperliches Wohlbefinden und Zuverlässigkeit des Arbeitshandelns aus.
  • Doch arbeitsteilige Arbeitsstrukturen haben nachweislich ungünstige Auswirkungen auf das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Kompetenzentwicklung, während ganzheitlichere Arbeitsaufgaben umgekehrt zu positiven Wirkungen in Bezug auf diese Variablen führen.

Material

In Kürze
Zusammenfassung des Kapitels
Glossar
Die wichtigsten Fachbegriffe schlüssig erklärt
Memocards
Lernen Sie mit unseren Memocards die wichtigsten Begriffe der Arbeits- und Organisationspsychologie
Memocards Deutsch/Englisch
Man spricht Englisch - zumindest in der Wissenschaft: Hier können Sie die Übersetzungen der wichtigsten Fachbegriffe lernen.
Links
Was es sonst noch so gibt in der schönen neuen World Wide Welt der Arbeits- und Organisationspsychologie.